Die Zahl der Raucher in Deutschland ist in den letzten 20 Jahren rückläufig. Dennoch greifen noch rund ein Drittel der Erwachsenen regelmäßig zum Glimmstängel. Es gibt verschiedene Möglichkeiten zu rauchen. Die einfachste dabei ist, sich im Tabakgeschäft fertig gedrehte Zigaretten zu kaufen. Dann muss man einfach nur die Packung aufreißen, eine Zigarette entnehmen und schon kann man den Rauch inhalieren.

Eine weitere Möglichkeit ist die e-Zigarette, die sich wachsender Beliebtheit erfreut. In E-Zigaretten werden die Wirkstoffe nicht verbrannt, sondern verdampft. Daher werden die gesundheitlichen Risiken minimiert. Die weitaus älteste Möglichkeit, Tabak zu verwenden, ist die Zigarette selbst zu drehen.

Seit wann gibt es Zigaretten überhaupt?

Der Tabakkonsum blickt auf eine lange Geschichte zurück. Ursprünglich stammt die Pflanze aus Amerika. In den Ursprüngen gab es unterschiedliche Verwendungsmöglichkeiten. Die Art, Tabak zu konsumieren, war regional verschieden, hier ein Überblick

  • Nordküste Südamerikas: Tabak wurde mit Kalk gekaut
  • Karibische Inseln: Schnupfen von Tabakpulver
  • Guyana: Verkochen mit Flüssigkeit
  • Indianer rauchten Tabak in einer Pfeife

In Brasilien und Zentralamerika wurde Tabak schon vor Jahrhunderten in Blätter gerollt, in Mexiko stopfte man Tabak in Schildrohr und zündete dieses an. Diese Versuche gelten eindeutig als Vorreiter der heutigen Zigarette.

Der berühmte Eroberer Christopher Kolumbus lernte schon früh den Brauch des Rauchens kennen. Bei seiner Landung auf den Bahamas 1492 wurden ihm unter anderem von den Einheimischen Tabakblätter als Präsente überreicht. Schon im 16. Und 17 Jahrhunderts etablierten sich Tabakgegner, allerdings protestierten diese damals eher aus religiöser statt aus gesundheitlichen Gründen. In England wurde das Tabakrauchen 1586 eingeführt, während Tabak in Holland vorwiegend geschnupft wurde. Zigaretten entstanden eigentlich aus praktischen Gründen: in den 1850er Jahren sammelten Arbeiter von Zigarrenfabriken im Süden Spaniens und in Frankreich die Reste des Tabaks ein, rollten ihn in Papier und zündeten die Rolle an. In Deutschland wurde mit der Orientalischen Tabak- und Zigarettenfabrik Yenidze die erste eigenständige Fabrik gegründet. Damals war es jedoch noch weit verbreitet, Zigaretten selbst zu drehen. Ein Trend, zu dem viele jetzt wieder zurückkehren.

Welche Vorteile bietet das Selbstdrehen von Zigaretten?

Zigaretten selbst zu drehen, ist einfacher als man denkt. Dazu braucht man nur Tabak, Papier und einen Filter. Diese Utensilien sind in vielen Tankstellen, Supermärkten und manchmal sogar bei Diskonter erhältlich. Es gibt viele verschiedene Sorten auf dem Markt, es ist für jeden Geschmack garantiert das Richtige dabei. Einen großen Vorteil bietet diese Methode zu rauchen: Man kommt unterm Strich finanziell besser weg.

Berechnungen haben ergeben, dass eine selbst gestopfte Zigarette ungefähr um 10 Cent günstiger ist, als wenn man die fertigen Zigaretten im Tabakgeschäft kauft. Aus einer großen Dose Tabak kann man ungefähr 120 Zigaretten herstellen. Zwar ist der Preis für den Tabak wegen der großen Menge relativ hoch, dafür kommt man lange damit aus. Wer von traditionellen Zigaretten auf Handgestopfte umsteigt, raucht nach Untersuchungen auch weniger. Das liegt vermutlich daran, dass man einige Zeit benötigt, bis die Zigarette fertig ist und sich somit länger mit dem Rauchen beschäftigt.

Allerdings ist zum Drehen einige Fingerfertigkeit erforderlich. Schneller gelingt die Herstellung einer selbstgedrehten Zigarette, wenn man ein elektrisches Zigarettenstopfgerät verwendet. Die Modelle kosten nicht die Welt und erleichtern die Herstellung enorm.

Wie funktionieren Zigarettenstopfgeräte?

elektrisches Zigarettenstopfgerät

Für Raucher, die regelmäßig Tabak konsumieren und ihre Zigarette selbst drehen, rentiert sich die Investition in eine elektrische Zigarettenstopfmaschine. Die Bedienung der Modelle ist wirklich einfach. Man füllt einfach Tabak ein, setzt die Hülse auf die dafür vorgesehene Öffnung an und drückt einen Knopf oder bedient einen Hebel. Der Motor des Geräts sorgt dafür, dass sich der Tabak gleichmäßig verteilt und die fertige Zigarette aussieht wie aus einer Zigarettenfabrik. Zum Lieferumfang der meisten Modelle gehört unter anderem:

  • Die Stopfmaschine selbst mit leistungsstarkem Motor
  • Eine Tabakkammer
  • Eine Auffanglade für überschüssigen Tabak
  • Ein Stromkabel
  • Utensilien zur Reinigung

Wer das elektrische Zigarettenstopfgerät auch unterwegs verwenden möchte, sollte sich für ein Modell mit Akku entscheiden. Es gibt unterschiedliche Geräte in verschiedenen Größen, fürs Mitnehmen eignen sich die Modelle im Miniformat.

Elektrische Stopfgeräte online kaufen

Der Boom zum online Shopping ist nach wie vor ungebrochen und macht auch vor elektrischen Zigarettenstopfmaschinen nicht halt. Online findet man zahlreiche Anbieter, die sich auf diese praktischen Geräte spezialisiert haben.

Man findet in den online Shops nicht nur die Preise, sondern auch detaillierte Beschreibungen und Bedienungsanleitungen. Es lohnt sich in jedem Fall, Angebote miteinander zu vergleichen. Wichtig ist auch, sich vor dem Abschicken der Bestellung über die Versandkosten zu informieren. Schließlich muss man als Kunde meistens für die Zustellung an den Lieferort bezahlen.

Zu klären ist auch, wer für den Rückversand aufkommt, sollte das Modell nicht den Erwartungen entsprechen oder defekt sein. Wenn man Artikel bei einem online Shop mit Firmensitz im Ausland bestellt, muss man mit höheren Lieferkosten rechnen.

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