Dass Rauchen die Gesundheit schädigt, ist den meisten Menschen mittlerweile klar. Doch nicht jeder schafft es, zum Nichtraucher zu werden. Immerhin ist es schwierig, langjährige Gewohnheiten aufzugeben. Für einige gehört eine Zigarette einfach zum gesellschaftlichen Leben dazu, anderen fehlt richtig etwas, wenn Sie keinen Glimmstingel in der Hand haben. Manche können dem Rauchen nicht vollständig abschwören, steigen aber auf eine e-Zigarette um.

Statistische Hintergründe zum Rauchen in der Schweiz

Um sich darüber im Klaren zu werden, welchen Absatzmarkt E-Zigaretten in der Schweiz erreichen könnten, sollte man sich die aktuellen Raucherzahlen ansehen. Im Jahr 2017 rauchten 25,3 Prozent der Schweizer Bevölkerung, also mehr als ein Viertel aller über 15 Jährigen. Der Anteil der Männer lag dabei bei 29,3, der Frauenanteil bei 21,1 Prozent. Ebenso viele 15 bis 19 Jährige greifen regelmäßig zur Zigarette. Generell notiert man in der Schweiz in den letzten 15 Jahren einen Rückgang der rauchenden Bevölkerung. Im Jahr 2001 waren nämlich noch rund ein Drittel aller Schweizer über 15 Jahren Raucher. Interessant sind auch die Einnahmen des Landes durch die Tabaksteuer: der Wert belief sich zuletzt auf 2 Milliarden Franken, die gänzlich in die Alters- und Hinterlassenschaft- Versicherung AHV fließen. Hier noch die relevanten Zahlen in Bezug auf die E-Zigarette:

  • 2013 gaben 6,7 Prozent der Bevölkerung an, bereits einmal eine E-Zigarette probiert zu haben
  • 2016 betrug der Anteil bereits 15 Prozent
  • 0,7 Prozent der Menschen greift regelmäßig zur E-Zigarette, mit steigender Tendenz

E-Zigarette schädlich

Wie ist eine E-Zigarette eigentlich aufgebaut?

Das Prinzip der E-Zigarette ist ganz einfach: das Gerät besteht aus:

  • dem Verdampferkopf
  • dem Verdampfer
  • dem Akkuträger samt Batterie

Hier gehts zum Aufbau der E-Zigarette

Bei den Batterien kommen zwei verschiedene Varianten zum Einsatz: es gibt fix eingebaute Batterien oder Modelle, wo man die Akkus herausnehmen kann. Viele moderne E-Zigaretten lädt man einfach über einen USB Anschluss auf. Außerdem besteht die E-Zigarette aus dem Verdampfer, der als wichtigstes Bauteil gilt.

Darin ist ein Tank verborgen, in den das Liquid eingefüllt ist. Beim Liquid handelt es sich um die zu verdampfende Flüssigkeit, die in der Regel aus Propylenglycol, Glycerin, Nikotin, Wasser und verschiedenen Aromen besteht. Schweizer Kunden sollten unbedingt beachten, dass innerhalb des Landes der Handel mit nikotinhaltigen Liquiden verboten ist. Allerdings besteht vom Gesetz her die Möglichkeit, bis zu 150 Milliliter nikotinhaltiger Liquide aus verschiedenen EU-Ländern zu importieren.

Im Verdampferkopf ist ein Heizdraht angebracht, die Heizwendel bringt das Liquid zum Verdampfen. Außerdem besteht die E-Zigarette auch noch aus dem Drip Tip, so wird das Mundstück genannt.

Welche Vorteile bietet die E-Zigarette?

E-Zigaretten werden oft als gesündere Alternative bezeichnet. Der Grund dafür liegt in der Tatsache, dass darin weniger Giftstoffe enthalten sind.

Nichraucher
Petra Bork / pixelio.de

Beim Verdampfen der Flüssigkeit wird keinerlei Kohlenmonoxid freigesetzt, außerdem ist im Liquid kein Teer enthalten. Man kann also davon ausgehen, dass durch den Genuss von E-Zigaretten das Risiko für Lungenerkrankungen nicht im selben Ausmaß steigt wie beim Konsum herkömmlicher Zigaretten.

Ein großes Plus für die Mitmenschen ist, dass E-Zigaretten keine unangenehmen Gerüche freisetzen. Durch den Zusatz verschiedener Aromen wird der Geruch vielmehr als angenehm empfunden. Passivrauchen ist bei E-Zigaretten auch ein weniger heikles Thema. Der freigesetzte Rauch enthält deutlich weniger Schadstoffe und beeinträchtigt Mitmenschen weit weniger. Außerdem fällt der unangenehme Atemgeruch weg. Bei Rauchern herkömmlicher Zigaretten verfärben sich die Zähne bei häufigem Konsum oft gelb, auch dieser Nachteil fällt bei E-Zigaretten weg. Noch dazu schon der Umstieg auf die E-Zigarette die Umwelt, es fallen weder Asche noch sonstiger Abfall an.

Wie sieht es mit dem Kostenfaktor aus?

Die größte Investition beim Umstieg auf die E-Zigarette ist zunächst der Kauf des Startersets. Bei Dampferland sind Einsteigerset bereits um 25 Franken zu haben. Berechnungen haben ergeben, dass man beim Umstieg auf eine E-Zigarette enorm viel Geld sparen kann. Geht man davon aus, dass ein Raucher 20 Zigaretten pro Tag verbraucht und ein Konsument einer E-Zigarette sein Gerät ungefähr gleich oft benutzt, zahlt der traditionelle Raucher ein Vielfaches.

Die genauen Kosten für die E-Zigarette zu berechnen, ist gar nicht so einfach.

Ein detaillierte Kostenersparnis beim Dampfen findet ihr hier

Die Lebenszeit des Geräts hängt von verschiedenen Faktoren wie zum Beispiel der Haltbarkeit des Akkus ab. Außerdem kommt es darauf an, welches Liquid man bevorzugt. Auf jeden Fall zahlt es sich aus, sich bei verschiedenen Händlern nach Aktionen umzusehen.

Viele E-Zigaretten Raucher beziehen ihre Liquids und das Zubehör über online Shops. Hier profitiert man von laufenden Aktionen und Rabatten, wenn man gleich mehrere Produkte auf einmal bestellt. Allerdings sollte man unbedingt auf die Qualität der Liquide achten und bei renommierten online Shops bestellen. Zu beachten ist auch, dass beim Bestellen von Liquids, Startersetz und Ersatzteilen neben den Produktpreisen auch Versandkosten anfallen. Gerade wenn man in ausländischen Shops bestellt, können die Lieferspesen erheblich sein. Es zahlt sich aus, mehrere Angebote miteinander zu vergleichen.

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